Die Top Voices des großen Städel KI Festivals „Imagining Futures in Noisy Times“ beantworten unsere Fragen zur KI, Kunst und Zukunft.
Eher Technologie-Optimist oder -Skeptiker?
Technologie löst alle praktischen Probleme, die metaphysischen bleiben.
Eine Prognose für 2035: Mensch oder KI?
Ganz viel Mensch, weil ganz viel KI.
Wie sieht für dich das Museum der Zukunft aus?
Ein Tempel des Analogen, hermetisch abgeschlossen gegen allen Slop.
Über 700 Jahre Kunst – Bist du eher Team Rembrandt, Renoir oder Richter?
Team anonymes Mittelalter – Individualität ist eine moderne Illusion. Am Besten kehren wir gleich zu den Höhlenmalern von Lascaux zurück.
Dein KI-Hack, auf den du nicht mehr verzichten möchtest?
Mit Claude darüber streiten, ob er über stilistischen Eigensinn verfügt, was er programmgemäß mit immer eigensinnigeren Formulierungen bestreitet.
Was ist dein liebster Offline-Moment?
Fleisch anbraten.
Foto: Christian Kaufmann
Ijoma Mangold zählt zu den führenden Literaturkritikern Deutschlands und ist gegenwärtig als Kulturkorrespondent im Feuilleton der ZEIT tätig. Er studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in München und Bologna und arbeitete für die Berliner Zeitung sowie die Süddeutsche Zeitung, bevor er 2009 zur ZEIT wechselte, wo er von 2013 bis 2018 Literaturchef war. Heute ist Mangold neben seiner Tätigkeit als kulturpolitischer Korrespondent Podcast-Host des Feuilletonpodcasts „Die sogenannte Gegenwart.“ Mit seinen Büchern „Das deutsche Krokodil“, „Der innere Stammtisch“ und „Die orange Pille“ gelangen ihm drei Spiegel-Bestseller. Er ist Träger des Berliner Preises für Literaturkritik.
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