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Städel Stories

  • Städel Mixtape

    #34 Jan van Eyck – Lucca-Madonna, ca. 1437

    Ein ruhiger Moment mit Kerzenschein, ihr seid so vertieft, dass ihr alles um euch herum vergesst: Vor rund 600 Jahren ging es den Menschen ähnlich, wenn sie vor Jan van Eycks „Lucca-Madonna“ gebetet haben. In diesem STÄDEL MIXTAPE geht es um das Andachts-Bild eines raffinierten Geschichtenerzählers. 

  • Städel Mixtape

    #35 Sandro Botticelli – Weibliches Idealbildnis (Bildnis der Simonetta Vespucci als Nymphe), ca. 1480–1485

    Schönheit – seit Jahrhunderten sind Menschen fasziniert von ihr. Ein vermeintliches makelloses Aussehen macht Persönlichkeiten seit jeher und gerade auch in Zeiten der Social Media immer wieder zum Ideal. Auch wir widmen uns in dieser Folge des STÄDEL MIXTAPE einer jungen Frau, die eine ganze Stadt mit ihrer Schönheit fasziniert hat.

  • Städel Mixtape

    #29 August Sander – Malerehepaar (Martha und Otto Dix), 1925

    Bitte nicht lächeln! Dem Fotografen August Sander war wichtig, möglichst naturgetreu an das Wesen der Menschen zu gelangen – mit seiner Idee hat er Kulturgeschichte geschrieben. Aber was steckt genau dahinter? Und war das Ehepaar Martha und Otto Dix wirklich so distanziert, wie es in der Fotografie von 1925 scheint?

  • Städel Mixtape

    #27 Kara Walker – no world, 2010

    Im STÄDEL MIXTAPE widmen wir uns diesen Monat dem Schaffen der US-amerikanischen Künstlerin Kara Walker. In ihren Werken greift sie immer wieder die schreckliche Geschichte des transatlantischen Menschenhandels auf. Themen wie rassistische Machstrukturen, Stereotype und Geschlechterrollen finden sich in ihren Arbeiten vielfach.

  • Städel Mixtape

    #26 Carl Spitzweg – Der Rosenfreund, ca. 1847–1850

    Stop and smell the roses! Wenn es nach Ringo Starr geht, sollte man kurz anhalten und den Duft der Rosen erschnuppern, egal wo man gerade ist. Das würde vielleicht auch der Mann auf dem Gemälde von Carl Spitzweg so unterschreiben – zumindest scheint er auf seinem Spaziergang vom Duft der Rosen angelockt worden zu sein.

  • Städel Mixtape

    #25 Thomas Demand – Büro, 1995 (2007)

    Hier herrscht Chaos. Was ist passiert? Und warum hat diese Fotografie etwas Vertrautes, aber auch Seltsames an sich? Diese Folge des STÄDEL MIXTAPE begibt sich auf die Spur von Thomas Demand und dem, was hinter seiner zuerst vielleicht etwas unscheinbar wirkenden Fotografie steckt.

  • Städel Mixtape

    #24 Lucas van Valckenborch – Winterlandschaft bei Antwerpen mit Schneefall, 1575

    Es wird eisig! Diese winterliche Landschaft sieht auf den ersten Blick wunderschön aus. Vergnügliche Aktivitäten auf dem Eis scheinen harmlos, doch beim näheren Hinschauen zeigt das Werk von Lucas van Valckenborch auch Probleme und Sorgen, die den Alltag in der kalten Jahreszeit bestimmen können.

  • Städel Mixtape

    #23 Guido Reni – Himmelfahrt Mariens, ca. 1598–1599

    Fluffige Wolken, eine Schar an Engeln und natürlich die Heilige Jungfrau Maria: Der italienische Maler Guido Reni hatte eine klare Vorstellung davon, wie es im Himmel aussieht. Im 16. und 17. Jahrhundert galt er als DER Maler des Göttlichen, der es schaffte, dessen Schönheit in Malerei zu übersetzen.

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    #22 Oskar Schlemmer – Bauhaustreppe, 1931–1932

    Grazile Gestalten auf einer Treppe, umgeben von klaren Linien: Die Einheit von Mensch und Architektur ist eine der wichtigsten Ideen des Bauhauses und spielt auch in der Skizze von Oskar Schlemmers berühmter „Bauhaustreppe“ eine wichtige Rolle. Was an der Kunstschule war so besonders, dass die Stilrichtung auch heute noch von so vielen Leuten verehrt wird?

  • Städel Mixtape

    #21 Wolfgang Tillmans – Knotenmutter, 1994

    Lange Nächte gemischt mit jugendlichem Leichtsinn – beim Mixtape zu Wolfgang Tillmans‘ Fotografie „Knotenmutter“ von 1994 stehen Freundschaft, das Leben als junger Erwachsener und politischer Aktivismus im Fokus.

  • Städel Mixtape

    #20 Elfriede Lohse-Wächtler – Selbstporträt (in fantastischer Gesellschaft), 1931

    In diesem STÄDEL MIXTAPE widmen wir uns einem Aquarell von Elfriede Lohse-Wächtler. Die Geschichte ihrer Kunst ist eng mit einem leidvollen Leben verwoben. Es geht um psychische Ausnahmezustände, toxische Beziehungen und eines der vielen Schicksale, die dem Nationalsozialismus zum Opfer fielen. Aber natürlich auch um das, was die Malerin geschaffen hat: Einzigartige Kunst.

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    #19 Christa Dichgans – Flipper, 1969

    Sonnencreme, Wellenrauschen, die Füße im Sand vergraben… Was verbindet ihr mit Strand? Meistens Erholsames – wenn wir genau hinschauen, wird dieses Empfinden aber häufig durch etwas getrübt, das schon seit einer ganzen Weile fast an jedem Strand zu finden ist: Plastik.

  • Städel Mixtape

    #18 Johannes Vermeer – Der Geograf, 1669

    Ein Bild, bei dem man genauer hinschauen muss, denn die Details verraten mehr als man vielleicht zuerst vermuten mag: Was haben diese ganzen Gegenstände mit dem damaligen Wohlstand der Niederlande zu tun? Es geht darum mit dem Goldenen Zeitalter aufzuräumen, um Kolonialisierung und Globalisierung. Themen, die die Menschheit – damals wie heute – beschäftigen.

  • Städel Mixtape

    #17 Max Liebermann – Freistunde im Amsterdamer Waisenhaus, 1881–1882

    Max Liebermann malt die Bewohnerinnen des Waisenhauses in ihrer Freistunde, während sie im Innenhof verschiedenen Tätigkeiten nachgehen. Was faszinierte Liebermann so sehr an den Niederlanden? Warum malte er die Bewohnerinnen eines Waisenhauses? Und wie zeigt sich Liebermanns impressionistische Seite nun eigentlich in diesem Werk?

  • Städel Mixtape

    #16 Hans Baldung Grien – Zwei Hexen, 1523

    Woran denkt ihr beim Thema „Hexen“? An eine alte bucklige Frau mit Spitzhut, ein blondes freches Mädchen auf einem Besen oder vielleicht an geheimnisvolle Rituale? Hans Baldung Grien zeigt „Zwei Hexen“ (1523) als unbekleidete attraktive Frauen. Bei diesem STÄDEL MIXTAPE geht um Hexenverfolgung, die Vorurteile, die damit einhergingen, den späteren Hexenkult und… Drachen. 

  • Städel Mixtape

    #15 Auguste Renoir – Nach dem Mittagessen, 1879

    Le Savoir-vivre! – Ein Begriff für französische Lebensfreude mit allem was dazugehört. Genau dieses Verständnis eines „guten Lebens“ sehen wir auch auf dem impressionistischen Gemälde „Nach dem Mittagessen“ von dem französischen Maler Pierre-Auguste Renoir aus dem Jahr 1879, um das es in dieser Folge des STÄDEL MIXTAPE geht.

  • Städel Mixtape

    #14 Rosemarie Trockel – Who will be in in ‘99?, 1988

    In vielen Bereichen, sei es in der Kunst, der Musik oder auch anderswo, müssen Frauen sich immer noch mehr beweisen als männliche Kollegen und für ihre Sichtbarkeit kämpfen. Und das war auch bei der Künstlerin so, der wir uns in dieser Folge vom STÄDEL MIXTAPE widmen: Rosemarie Trockel. 

  • Städel Mixtape

    #13 Pablo Picasso – Bildnis Fernande Olivier, 1909

    Wir beginnen das Jahr im STÄDEL MIXTAPE mit einer vielversprechenden Liaison: Nämlich mit der zwischen Kunst und Naturwissenschaft. Es geht um eines der Schlüsselwerke des Kubismus, um das „Bildnis Fernande Olivier“ von Pablo Picasso. 

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    #12 Agnolo Bronzino – Bildnis einer Dame in Rot, ca. 1533

    In dieser Dezemberausgabe des STÄDEL MIXTAPE begeben wir uns nach Italien auf die Suche nach der Identität der „Dame in Rot“ von Agnolo Bronzino. Dafür schauen wir uns die Mode von damals an und betrachten, welche Details und Symbole auf dem Bild versteckt sind und uns verraten können, wer die „Dame in Rot“ ist.

  • Städel Mixtape

    #11 Anton Zwengauer – Rehe in Landschaft mit Sonnenuntergang, 1847

    Glanzvoll starten wir mit diesem STÄDEL MIXTAPE in den Advent! Nach der kurzen Pause begrüßen wir das erste Mal Liz Remter am Mikrofon. Sie schaut sich mit uns gemeinsam Anton Zwengauers „Rehe in Landschaft mit Sonnenuntergang“ aus dem Jahr 1847 etwas genauer an.

  • Städel Mixtape

    #10 Yves Klein – Relief éponge bleu (Kleine Nachtmusik), 1960

    Diese Ausgabe des STÄDEL MIXTAPE ist tiefblau: 1959 – ein Jahr nachdem der französische Konzeptkünstler Yves Klein die „Blaue Epoche“ ausgerufen hatte, da kehrte auch der Jazz zum Blues zurück. Wir konzentrieren uns in dieser Folge auf die Reduktion, die Leere, das Unendliche, das Immaterielle, es geht um die Seele der Farben, um Pigmente und besondere Bindemittel.

  • Städel Mixtape

    #9 Ottilie W. Roederstein – Bildnis eines Malers in einem Pariser Atelier, 1887

    Zu Zeiten, in denen Malerei noch als Männerangelegenheit angesehen wurde, war sie bereits etabliert und erfolgreich: Ottilie W. Roederstein, eine echte Vorreiterin, dann über Jahrzehnte vergessen, wir entdecken sie mit euch gemeinsam in diesem STÄDEL MIXTAPE wieder.

  • Städel Mixtape

    #8 Oberrheinischer Meister – Das Paradiesgärtlein, ca. 1410–1420

    Dieses STÄDEL MIXTAPE feiert eine Premiere, denn zum ersten Mal kennen wir die Künstlerin oder den Künstler nicht: „Das Paradiesgärtlein“, gemalt zwischen 1410 und 1420, wird einem oberrheinischen Meister zugeschrieben. Es besticht mit seiner Farbigkeit und Detailreichtum, außerdem steckt es voller Überraschungen und Tiefe.

  • Städel Mixtape

    #7 Claude Monet – Das Mittagessen, 1868–1869

    Mutter mit Kind am voll gedeckten Essenstisch, eine Besucherin und hinten eine Magd, die nicht aufs Bild möchte: Eigentlich ein ganz normaler Schnappschuss, oder? Was daran 1868 alles andere als normal war, klären wir in dieser Ausgabe des STÄDEL MIXTAPE.

  • Städel Mixtape

    #6 Vilhelm Hammershøi – Interieur. Strandgade 30, 1901

    Hereinspaziert, liebe Stubenhocker und Lockdowner: Mit diesem STÄDEL MIXTAPE betreten wir die Wohnung von Vilhelm Hammershøi, die „Strandgade 30“ (1901) in Kopenhagen. Dutzende Male hat der dänische Künstler seine vier Wände festgehalten – als hätte er den Lockdown und die damit verbundenen ambivalenten Gefühle vorhergesehen: Ist das nun heimelich oder unheimlich? 

  • Städel Mixtape

    #5 Bettina von Arnim – Hosenträger, 1970

    „Das ist kein lustiges Bild,“ sagt die Malerin Bettina von Arnim über ihr Gemälde „Hosenträger“ von 1970. Es zeigt einen Maschinenmenschen, einen Cyborg, der von oben auf uns herabblickt. Irgendwie bedrohlich, aber eigentlich auch ganz putzig, oder? Um der Sache auf den Grund zu gehen, müssen wir zurück in die 60er und 70er, mitten hinein in den Technik- und Weltraum-Taumel der Zeit.

  • Städel Mixtape

    #4 Lucas Cranach – Venus, 1532

    Das durchsichtige Tuch schützt die Dame vor unseren Blicken so wenig wie ein Plastikvisier vor Corona – und genauso war‘s in der Renaissance auch gedacht: Diese Venus von Lucas Cranach d. Ä. ist eins der ersten Pin-ups der Kunstgeschichte.

  • Städel Mixtape

    #3 Daniel Richter – Horde, 2007

    Die #3 des STÄDEL MIXTAPE klingt nach Ärger. Zumindest aber wird es eher unbesinnlich mit Daniel Richters „Horde“ von 2007. Es geht um Männer in Uniformen, Polizeigewalt, Fight the Power und darum, was Daniel Richter an Punk mag und was nicht.