Die Top Voices des großen Städel KI Festivals „Imagining Futures in Noisy Times“ beantworten unsere Fragen zur KI, Kunst und Zukunft.
Eher Technologie-Optimist oder -skeptiker?
Sarkastischer Optimist. Wir müssen uns mit Technologie aus dem retten, in das wir durch Technologie geraten sind.
Eine Prognose für 2035: Mensch oder KI?
Mensch und KI. Die KI wird sich weiter behaupten und Menschen müssen – jeder für sich – klären, was sie noch selbst wissen und können möchten, was Bildung für sie bedeutet.
Wie sieht für dich das Museum der Zukunft aus?
"You can be modern or you can be a museum, but you cannot be both" sagte Gertrude Stein zum Gründungsdirektor des MoMa. Heute wissen wir: beides geht, auch alte Kunst lässt sich immer neu betrachten und durch KI neu erkunden und vermitteln. Die offene Frage ist, wieviel AI Art das Museum enthalten wird.
Über 700 Jahre Kunst – Bist du eher Team Rembrandt, Renoir oder Richter?
Rembrandt beruflich, Richter privat, Renoir nie.
Dein KI-Hack, auf den du nicht mehr verzichten möchtest?
Bilder und Texte durch KI besser explorieren zu können.
Was ist dein liebster Offline-Moment?
Zeichnen.
Foto: Christian Stein
Peter Bell ist Universitätsprofessor für Kunstgeschichte und Digital Humanities an der Philipps-Universität Marburg. Der promovierte Kunsthistoriker forscht an der Schnittstelle von Computer Vision und Kunstgeschichte, widmet sich der bildwissenschaftlichen Reflexion von Bildverarbeitungsprozessen (Critical Machine Vision) und befasst sich mit der Digitalisierung kulturellen Erbes. Er ist Sprecher für Bildanalyse im Arbeitskreis Digitale Kunstgeschichte, German Ambassador des Time Machine Project und leitet mehrere Forschungsprojekte, darunter „Image Synthesis as an Epistemic Method” und „Iconographics”.
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