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#LetsTalkAbout­Sexes

Wer hat bei euch die Hosen an? Wann ist ein Mann ein Mann? Is it a woMan’s world? Drei Wochen lang wollen wir mit euch über Geschlechter reden: #LetsTalkAboutSexes! Es warten tolle Preise.

Let’s talk about sexes, baby! Gut, Salt-N-Pepa wollten damals etwas anderes. Wir aber möchten mit euch über Geschlechter reden. Geschlechterkampf, auf Englisch Battle of the Sexes, ist der Titel der aktuellen Ausstellung im Städel. Sie dreht sich um das spannungsgeladene Verhältnis zwischen Mann und Frau von 1850 bis 1950. Es sind teils drastische Bilder zu sehen: von männermordenden Femmes fatales und Frauen als Opfer von Lustmorden. Aber auch „moderne“ Geschlechterbilder, feminine Männer, emanzipierte Frauen, androgyne Selbstporträts. Dass man es auch mal mit Humor nahm, zeigen Künstlerinnen wie Hannah Höch oder Meret Oppenheim.

Die Ausstellung hat eine historische Perspektive auf das Verhältnis von Mann und Frau – aber wie sieht es heute aus? Wir wollen eure Antworten! Allein die Debatten des letzten Jahres zeigen, wie aktuell das Thema nach wie vor ist – und wie emotional es verhandelt wird. Kein Wunder, wir sind ja auch alle irgendwie betroffen, jede und jeder ist Experte. Also: Let’s talk about you and me!

Beteiligt euch! – #LetsTalkAboutSexes

Gekämpft, diskutiert und verhandelt wird an vielen Fronten, ob im Job oder im Privaten. Oft kämpfen wir einfach nur mit uns selbst. Zu welchem Aspekt habt ihr etwas zu sagen? Teilt eure Beiträge unter dem Hashtag #LetsTalkAboutSexes auf Instagram, Facebook*, Twitter oder eurem Blog bis zum 2. Februar 2017. Ob Foto, Illustration, Video oder Textkommentar, die besten Beiträge werden am Ende belohnt. Das sind unsere drei Fragen:

Wer hat hier die Hosen an? – Geschlechterkämpfe und Rollenverteilungen in Beziehungen
Wie erlebt ihr Geschlechterkämpfe in privaten Beziehungen? Ist faire Aufgabenverteilung eure Realität oder ein frommer Wunsch? Hat der Feminismus die Liebe kaputt gemacht? Wer hat bei euch das letzte Wort? Wollt ihr gar nicht kämpfen und gebt lieber klein bei? Wer repariert bei euch den Abfluss, wer kümmert sich um die Spinne an der Wand?

Karl Hubbuch: Hilde mit Föhn, Fahrrad und Breuerstuhl, 1928/29, Sammlung Christina und Volker Huber

Karl Hubbuch: Hilde mit Föhn, Fahrrad und Breuerstuhl, 1928/29, Sammlung Christina und Volker Huber

Wann ist ein Mann ein Mann? Und eine Frau eine Frau? – Über Stereotype, Geschlechteridentitäten und -grenzen
Fahren echte Männer Kinder- oder fette Dienstwagen? Pink stinks, findet ihr. Eure Töchter aber nicht? Was ist überhaupt typisch Mann, typisch Frau? Wo hört Mann auf, wo fängt Frau an? Und warum überhaupt nur zwischen zwei Möglichkeiten wählen? Liebt ihr lieber queer? Mann findet sich ja auch gar nicht mehr zurecht: metreo-, lumber- oder spornosexuell?

Marcel Duchamp, L.H.O.O.Q., Teil von Boîte, 1919/1963, Farbabzug einer bemalten Postkarte, Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, Dauerleihgabe der Adolf-Luther-Stiftung Krefeld

Marcel Duchamp, L.H.O.O.Q., Teil von Boîte, 1919/1963, Farbabzug einer bemalten Postkarte, Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, Dauerleihgabe der Adolf-Luther-Stiftung Krefeld

Is it a woMan’s world? – Geschlechterkämpfe im Job
Kind, Karriere oder beides? Ist die Quote Quatsch oder notwendig? Wie brüchig ist die gläserne Decke? Warum eigentlich nur über weibliche Führungskräfte sprechen? Hat da jemand eine sexistische Bemerkung gemacht? Zurückfeuern oder weglächeln? Darf man denn überhaupt keine Komplimente mehr machen? Weiß jemand, wie männliche Hebammen heißen? Und kennt ihr eine Türsteherin? Wer hat Angst vor starken Frauen?

Pyke Koch: Der Schießstand, 1931, Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam © Pyke Koch, Foto: Studio Tromp, Rotterdam

Pyke Koch: Der Schießstand, 1931, Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam © Pyke Koch, Foto: Studio Tromp, Rotterdam

Warum mitmachen?

Natürlich wollen wir eure Beiträge honorieren: Unter allen Teilnehmern verlosen wir vollgepackte Geschlechterkampf-Geschenkpakete mit Freikarten für die Ausstellung oder zur Geschlechterkampf-Party Stereo Night am 4. Februar. Dazu gibt es Kataloge und viele andere Überraschungen. Außerdem featuren wir die besten Beiträge online auf unseren Plattformen und präsentieren sie im Rahmen der Stereo Night.

Sobald ihr einen Beitrag unter dem Hashtag #LetsTalkAboutSexes veröffentlicht, nehmt ihr an der Aktion teil. Versteht unsere Fragen als Inspiration, eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Äußert eure Meinung, aber bleibt fair und respektvoll. Viel Spaß!

*Vertaggt bei euren Beiträgen auf Facebook bitte zusätzlich @staedelmuseum

Abb. oben: Meret Oppenheim, Mein Kindermädchen, 1936/1967, Moderna Museet, Stockholm © VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Foto: Moderna Museet, Stockholm


Die Autorinnen Jannikhe Möller (Presse), Linda Herrmann (Marketing) und Sarah Omar (Onlinekommunikation) kümmern sich um die Städel Kanäle auf Facebook, Twitter und Instagram und werden in den nächsten Wochen genau verfolgen, was sich unter #LetsTalkAboutSexes auf Social Media so tut.

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