Unheimlich, dieses Bild: ein Zwitterwesen, eingesperrt in einen käfigartigen Raum, den Mund zum stummen Schrei geöffnet. Wieso nennt es Francis Bacon „Studie für die Kinderschwester in dem Film Panzerkreuzer Potemkin“ (1957)? Wen oder was stellt er dar? Das Bild wirft viele Fragen auf – in „Ask an Artwork“ beantwortet die Kunsthistorikerin Anna Huber (Mitarbeiterin der Abteilung Bildung und Vermittlung) aus dem Home Office wieder einige davon. Auch die, was das Gemälde mit uns heute zu tun hat.
Sammlungshighlights des Städel Museums in unterhaltsamen und informativen Filmen – das sind die Kunst|Stücke. Entdecken Sie spannende Details zu Kunstwerken aus ungewöhnlichen Blickwinkeln in unter zwei Minuten. Im Fokus dieser Folge steht Francis Bacons Werk „Studie für die Kinderschwester in dem Film ‚Panzerkreuzer Potemkin‘“ (1925).
Max Hollein beendet seine langjährige Tätigkeit am Städel Museum, Liebieghaus Skulpturensammlung und Schirn Kunsthalle Frankfurt und wird zum 1. Juni 2016 neuer Direktor der Fine Arts Museums of San Francisco (FAMSF).
Erstmals zeigt das Städel Grafiken von Frank Auerbach und Lucian Freud gemeinsam in einer Ausstellung. Ihre Bildnisse zählen zu den eindringlichsten und kompromisslosesten der zeitgenössischen Moderne.
Nach van Gogh ist vor Rembrandt? Fast, aber das ist noch lange nicht alles, was das Städel zum Auftakt des neuen Jahrzehnts zu bieten hat: unser Ausblick auf 2020.
Zu Lebzeiten konnte Francisco de Goya von dem 80 Blatt umfassenden Radierungszyklus nur 27 Exemplare verkaufen – und dies bei einer Auflage von 270 Stück. Dennoch verhalf der Zyklus seinem Schöpfer zu Ruhm und Bekanntheit in ganz Europa. Auch heute noch zählen „Los Caprichos“, die in der „Schwarzen Romantik“ zu sehen sind, mit ihrer schonungslosen Satire zu den Meisterwerken der gesellschaftskritischen Kunst und zu einem Schlüsselwerk Goyas.
Heute bringen wir aus unseren Urlauben oft hunderte Fotos mit. Vor 150 Jahren war das Fotografieren in der Ferne noch ein mühseliges Unterfangen: Man brauchte viel Geduld – und manchmal auch ein Huhn.
Das Medium Fotografie existiert seit nunmehr 180 Jahren. Doch ihre Anfänge sind deutlich früher in der Geschichte zu verorten. Im zweiten Teil unserer Serie „Techniken der Fotografie“ gehen wir weit in die Geschichte zurück und stellen Euch mit der Camera obscura einen der wichtigsten Vorläufer der Fotografie vor.
In der umfassenden Sonderausstellung „Schwarze Romantik. Von Goya bis Max Ernst“ widmet sich das Städel Museum im Herbst der dunklen Seite der Romantik und ihrer Fortführung im Symbolismus und Surrealismus. Mehr als 200 Gemälde, Skulpturen, Grafiken, Fotografien und Filme spüren der Faszination zahlreicher Künstler für das Abgründige, Geheimnisvolle und Böse nach.
Der bisherige Leiter der Alten Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin tritt sein Amt in Frankfurt zum 1. Oktober 2016 an.
Philipp Demandt ist ab dem 1. Oktober 2016 der neue Direktor für Städel Museum, Schirn Kunsthalle Frankfurt und Liebieghaus Skulpturensammlung.
Während des Spanischen Bürgerkriegs schuf Picasso sein erstes politisches Werk – eine Radierfolge. Ursprünglich als Parodie auf Franco angelegt, nimmt die Bildgeschichte nach „Guernica“ eine völlig neue Form an.
Ein Deutscher hat sie entdeckt, die Franzosen haben etwas draus gemacht. Das Flachdruckverfahren der Lithografie eröffnete den großen Künstlern des 19. Jahrhunderts ganz neue Möglichkeiten.
„Helden“ wecken viele Assoziationen: stark, unverwundbar, mächtig. Die Sonderausstellung „Georg Baselitz. Die Helden“ zeigt eine Werkserie, deren Protagonisten alles andere als typische Helden sind.
In der „Schwarzen Romantik“ sind neben Gemälden, Skulpturen und Zeichnungen auch Klassiker des Horrorfilms zu entdecken, denn auch die Filme „Frankenstein“, „Nosferatu“ oder „Dracula“ vermögen es, beim Betrachter nicht nur Unbehagen, sondern einen angenehmen Schauer hervorzurufen. Stefanie Plappert vom Deutschen Filmmuseum führt in die Welt des frühen Horrorfilms ein und zeigt auf, welche Einflüsse die bildenden Künste auf die filmischen Werke hatten.
Eine Zeichnungen von Max Beckmann und Richard Serras „Taraval Beach II“ laden in der Ausstellung „Dialog der Meisterwerke“ dazu ein, beider Künstler Sicht auf Horizonte zu vergleichen. Es sind in ihrer Radikalität verwandte Sinnbilder einer geistigen Erfahrung von Unendlichkeit.
Philipp Fürhofer entführt uns in eine Welt zwischen Naturidylle und kapitalistischer Realität. Woher kommt diese ungebrochene Natursehnsucht und wie reflektieren seine Landschaftsbilder die Konflikte zwischen Mensch und Natur im 21. Jahrhundert?
Mit dem Erwerb eines Ribot-Gemäldes konnte das Städel seinen Bestand der Malerei des französischen Realismus um eine zentrale Position erweitern. Mehr über das Werk, seine Entstehungszeit und den Künstler.
David Bowie schwebt im Vasarely-Weltraum – das Albumcover von 1969 ist fast so legendär wie sein erster Hit „Space Oddity“. Der Fotograf Vernon Dewhurst hat es damals gestaltet. Ein Gespräch über Pop, Op-Art und das All.
Es begann mit einer Postkarte und einem einzigen Satz: „Es lebe die Malerei!“, schrieb Matisse seinem Künstlerkollegen Bonnard 1925. Ein Briefwechsel über Freundschaft, Grippe, Ängste und die Kunst.


















